Schiedsrichtergruppe Backnang
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Schiri- Bläddle Nr. 41 vom 12.09.2005

Inhalt:


1. Das Wort des Redakteurs

 

Liebe Schiedsrichterkameradinnen, liebe Schiedsrichterkameraden,

 

nun ist fast ein Jahr vergangen als das letzte Backnanger Schiri-Bläddle erschienen ist. Da stellen sich verständlicherweise manche Kameradinnen sowie Kameraden sicherlich die Frage, an was es lag. Tja, ich wurde nicht gerade mit Beiträgen überhäuft und einmal spielte die Technik nicht ganz mit. Des Weiteren kommt noch das berufliche Zeit- Problem hinzu. Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen der 41. Ausgabe und bitte euch mir Beiträge für die 42. Ausgabe zukommen zu lassen. Bei euren Spielleitungen wünsche ich euch viel Erfolg und immer ein gutes Auge.   

Zum Gelingen dieser Ausgabe haben beigetragen: Obmann Peter Röhrle, Michael Keller, Carl Höfer, Sebastian van der Lubbe, Hans Ochoiska und Karl Bader;

Ich bedanke mich hiermit nochmals für eure Unterstützung

  Euer Matthias Ellinger   

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2. Die Stimme des Obmanns

Liebe Schiedsrichterinnen, liebe Schiedsrichter,

  die neue Saison ist bereits im vollem Gange. Die Spiele im Aktiven Bereich sind größtenteils eingeteilt und bestätigt. Die meisten Schiedsrichter haben ihre Spiele umgehend bestätigt. Leider gibt es auch einige nicht so gewissenhafte Kameraden unter uns, die bis heute Ihre Spiele noch nicht bestätigt bzw. eine Rückmeldung abgegeben haben. Die Jugendspiele sind ebenso eingeteilt und teilweise per (Email) verschickt worden. Bitte bestätigt die Spiele umgehend beim Obmann (K.-H. van der Lubbe ist noch im Urlaub). Die Schiedsrichter, die Pokalspiele (14.09.05) und Spiele am ersten Spieltag 17.09.05 erhalten haben, müssen unbedingt sofort Bescheid geben ob sie den Auftrag übernehmen. Die Rückantwort der Spiele müsste doch bei allen innerhalb einer Woche möglich sein. Rückwirkend möchte ich mich bei den vorbildlichen Schiedsrichtern bedanken, die die Pokalturniere und die vielen Freundschaftsspiele (ca. 100 Spiele) teilweise auch kurzfristig übernommen haben. Auch in der neuen bzw. laufenden Saison sind wir auf der Verbandsliste sehr gut vertreten. So leitet Frank Stettner Spiele in der Oberliga, B-Jgd. Regionalliga und ist Assistent in der Regionalliga.

In der Landesliga sind Manfred Rack, Alexander Stecher, Denis Wörner und Matthias Ellinger im Einsatz In der Bezirksliga stehen Vedran Ulm, Tobias Bader und Carl Höfer unter Beobachtung. Sehr erfreulich ist, dass es gelungen ist, weitere junge Schiedsrichter im Aktiven Bereich als Assistenten in die Gespanne zu integrieren. Die ersten Ergebnisse liegen bereits vor und sind sehr positiv. Stellvertretend für alle Jungschiedsrichter möchte ich drei Namen benennen: Sven Reinhardt, Jonathan Bauer und Corin Stutz.

In eigener Sache möchte ich auf folgende Problematik eingehen. Wenn sich ein Schiedsrichter bei mir zu Hause telefonisch meldet und ich nicht anwesend sein sollte, teilt bitte meiner Frau euer Anliegen mit.

So kann ich schneller und gezielter die Dinge erledigen und spare somit sehr viel Zeit und Kosten.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Saison, viel Erfolg und den Kameraden unter Beobachtung Glück bei ihren Beobachtungsspielen.

Mit sportlichen Grüßen

Euer Obmann Peter Röhrle

   

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3. Schiedsrichterturnier in Mutlangen

 

Eigentlich hatten wir das Turnier schon abgeschrieben. In der Schulung ging eine Liste durch, wer alles mitfahren würde und es meldeten sich fast zwanzig Spieler an. Doch je näher der Tag des Turniers kam, desto kürzer wurde die Liste. Als dann noch kurz vorher zwei „Alte Hasen“ krankheitsbedingt absagten (und dann doch ein AH-Turnier pfiffen) wollten wir die Flinte ins Korn werfen. Doch unser Obmann wäre nicht unser Obmann, wenn er nicht doch noch einige Spieler zusammengetrommelt hätte. So hatten wir mit Aljoscha Schäffner, Marcel Kaupp und Vedran Ulm drei SR-Turnier-Neulinge dabei. Um Team-Manager Denis Wörner und Trainer Michael Keller scharten sich dann noch andere junge Spritzer, wie Mario Rieker im Tor, Sebastian van der Lubbe und Ulf Schmidt.

Da man nie weiß, was einen bei einem Turnier erwartet gingen wir auch ohne Erwartungen in das erste Spiel gegen Nürtingen. Nachdem sich die Mannschaft offensichtlich noch finden musste sprang nur ein 2:2 heraus. Mehr wäre drin gewesen, allerdings hätten wir auch verlieren können. Die Tore erzielten Aljoscha Schäffner und Michael Keller.

Wieder 2:2 trennte man sich auch im zweiten Vorrundenspiel gegen den Nachbarn aus Ludwigsburg. Zwei Tore von Aljoscha Schäffner und ein paar Glanzparaden unseres Torwarts Mario Rieker sicherten uns diesen Punkt. Im dritten Spiel sollte dann endlich der erste Sieg her. Nach einer langen Pause in der man sich stärken konnte stellte der Trainer die Aufstellung ein wenig um, was auch gleich zum Erfolg führte. Mit 4:1 Toren fegte man Göppingen aus der Halle. Die Tore erzielten Aljoscha Schäffner, Michael Keller (2x) und Sebastian

van der Lubbe. Dessen Tor war eines der schönsten des Turniers: Ein mit Sicherheit haltbarer Befreiungsschuss aus ca. 25 Metern warf der Torwart zur Überraschung aller doch noch ins eigene Tor.

Mit einem deutlichen Sieg im letzten Gruppenspiel konnte man den Einzug ins Halbfinale perfekt machen. Diese Forderung wurde auch überraschend locker erfüllt. 5:1 lautete der Endstand gegen die erschöpften, überforderten und leider auch ein wenig aggressiven Heidenheimer. Hier erzielten Aljoscha Schäffner (3x), Vedran Ulm und Michael Keller die Treffer.

 

Endstand Vorrunde:

 

BK

-

Nürting.

2:2

 

 

Tore

Punkte

BK

-

LB

2:2

 

LB

11:6

10

BK

-

GP

4:1

 

BK

13:6

8

BK

-

HDH

5:1

 

Nürting.

13:8

7

 

 

 

 

 

GP

5:14

3

 

 

 

 

 

HDH

4:13

0

 

Das Halbfinale war erreicht, was schon alle Erwartungen übertraf. Dementsprechend locker und selbstbewusst ging es dann gegen den Turnierfavoriten. Die Tübinger hatten schon traditionell die technisch stärkste Mannschaft am Start, doch mit uns hatten sie den stärksten Gegner des Turniers. Früh gingen wir durch Marcel Kaupp in Führung. Doch postwendend fiel der Ausgleich. Wieder in Führung gingen wir durch Michael Keller, doch ein satter Schuss direkt nach dem Wiederanpfiff überraschte alle. 2:2 ! Danach wusste keiner so richtig, wie es weiter gehen sollte. Irgendwie waren beide Seiten mit dem Unentschieden zufrieden. Doch dann kam eine sehr 

auf den mit dem Rücken vor dem Tor stehenden Michael Keller sprang diesem auf die Nase. Ein Tübinger kam an den Ball und wollte ihn einfach aus der Gefahrenzone schlagen. Doch aus dem Befreiungsschlag wurde das schönste Tor des Turniers. Der Ball flog und flog und flog und senkte sich dann über Mario Rieker kurz vor der Latte ins Tor. In den verbleibenden Sekunden konnte man den Rückstand nicht mehr aufholen. Also musste man sich mit dem Spiel um Platz 3 zufrieden geben. Hier traf man auf einen Vorrundengegner. Gegen Ludwigsburg lag man schnell mit 2:0 zurück. Doch Aljoscha Schäffner und Vedran Ulm drehten den Spieß um. Durch das Premieren-Tor von Denis Wörner ging man sogar noch in Führung, doch diese wurde kurz vor Schluss noch ausgeglichen. Es folgte direkt ein Strafstossschießen. Dieses Glücksspiel entschied Ludwigsburg für sich, so dass der undankbare vierte Platz am Ende auf dem Papier stand.

 

Spiel um Platz 3:

Backnang – Ludwigsburg            3:3 (Schäffner, Wörner, Ulm) , 6:5 nach 9m-Schiessen

Schäffner trifft, Keller trifft, Ulm verschießt, Kaupp trifft, Rieker verschießt und hält zwei, Schäffner verschießt

 

Doch ganz ohne Titel gingen die Backnanger nicht nach Hause. Unser Torwart Mario Rieker wurde von den anwesenden Mannschaften zum Besten Torhüter des Turniers gewählt.

Am Ende gewann der Favorit Tübingen das Finale klar gegen die Gastgeber aus Gmünd mit 4:1. Für den traurigen Höhepunkt sorgte die Esslinger Gruppe die schon vor ihrem letzten Spiel abreiste.

Es war ein sehr schöner Nachmittag mit vielen Toren und einem Titel. Doch leider fehlte der standesgemäße Trainer Michael "Gräte" Gräter, der immer noch an einem Kreuzbandriss laboriert.

 

Hier die Mannschaft:

Aljoscha Schäffner (8 Tore), Ulf Schmidt, Sebastian van der Lubbe (1Tor), Denis Wörner (1 Tor), Michael Keller (6 Tore); Marcel Kaupp (1 Tor), Mario Rieker, Vedran Ulm (1 Tor);

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4. Schiedsrichtereinsätze 2004/05

Folgende Schiedsrichter hatten in der vergangenen Saison 2004/2005 mindestens 30 Einsätze:

Matthias Ellinger 71 Marcel Goncalves 45
Frank Stettner 65 Vedran Ulm 44
Karl- Heinz van der Lubbe 64 Dusan Spirov 42
Carl Höfer 62 Mehmet Kurt 41
Hans Ochoiska 58 Patrick Goncalves 40
Mario Rieker 56 Alexander Stecher 39
Denis Wörner 56 Eduard Grün 38
Lars Diesinger 47 Kiriakos Elefteriadis 37
Markus Drexler 47 Ricardo Kosche 34
Gerhard Klaiber 46 Jürgen Eckert 33
Uwe Oesterle 46 Fritz Maier 32
Karlheinz Stärk 46 Tobias Bader 31
Zdavko Blaskic 45 Michael Keller 30

  

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5. Schulungsbesuche 2004/05

Folgende Schiedsrichter besuchten in der vergangenen Saison 2004/2005 mindestens 7 Schulungen:

Mustafa Aydin Ulrich Geldner Peter Röhrle
Karl Bader Eduard Grün Adem Sahin
Tobias  Bader Helmut Heinle Ulrich Schäufele
Siegfried Bäuerle Carl Höfer Rolf Schmidt
Cafer Baskin Werner Hofer Anton Schoblocher
Hellen Benz Marcel Kaupp Ronny Schüler
Zdravko Blaskic Walter Knödler Markus Seibert
Eugen Braun Helmuth Kratzel Manfred Spingler
Werner Burr Florian Kratzwald Dusan Spirov
Matijas Duric Mehmet Kurt Alexander Stecher
Patrick Eckert Wolfgang Lachner Frank Stettner
Matthias Ellinger Konrad Mandl Erich Traub
Martin Femiak Florian Mayer Karl-Heinz van der Lubbe
Volker Frank Uwe Oesterle Sebastian van der Lubbe
Sebastian Franz Sven Reinhardt Dominic Wettstein
Markus Fritz Mario Rieker Denis Wörner

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6. Leistungsprüfung 2005

In diesem Jahr fanden wieder zwei Leistungsprüfungen statt. Es wurden zwei Termine, einer in Sulzbach/Murr und der andere in Unterweissach angeboten. Die Vorgabe ist klar: Wer in dieser Runde Spiele der Bezirksliga leiten möchte, musste teilnehmen; anders ausgedrückt, es wurde nicht erwartet, dass in allen Disziplinen die vorgegebenen Zeiten erreicht werden. Lediglich das Zeigen des Wollens ist Bewertungsgrundlage. Für die Schiedsrichter der Kreisliga A ist eine Teilnahme empfehlenswert um ihre Fitness auf den Prüfstand stellen zu können. Von den Kameraden unter Beobachtung wird natürlich das Erreichen der vorgegebenen Zeiten erwartet.

Es galt folgende Leistungen zu vollbringen:

·        12 min – Langstrecke

·        50 m – Sprint

·        200 m – Sprint

·        50 m – Sprint

·        200 m – Sprint

Folgende Kameraden nahmen an der Leistungsprüfung teil:

Mustafa Aydin , Karl Bader, Tobias Bader , Lars Diesinger Jonathan Bauer, , Markus Drexler Zdravko Balskic, Matjas Duric, Matthias Ellinger ,Ahmet Gülsever , Carl Höfer , Ricardo Kosche , Konrad Mandl , Hans Ochoiska , Uwe Oesterle ,Tobias Schiffer, Rolf Schmidt , Ulf Schmid,  Markus Seibert , Alexander Stecher , Frank Stettner , Vedran Ulm , Karoline Wacker.

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7. Schiedsrichter unter Beobachtung 

 

Schiedsrichter unter Beobachtung in der Saison 2005/2006

Oberliga:  Frank Stettner (FC Ottendorf)
Verbandsliga:  Dusan Spirov (FC Oberrot)
Landesliga:   Matthias Ellinger (Spvgg Kirchenkirnberg)
 Manfred Rack (SKG Erbstetten)
    Alexander Stecher (SG Sonnenhof Großaspach)
 Denis Wörner (SV Steinbach)
Bezirksliga:     Markus Drexler (Spvgg Kirchberg/Murr)
 Carl Höfer (SV unterweissach)
 Vedran Ulm (TSV Gaildorf)

Beobachter in der Saison 2005/2006

Landes- & Verbandsliga:   Ulrich Geldner (SKG Erbstetten)
Bezirksliga:  Rolf Schmidt (SK Fichtenberg)

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8. Sichtungslehrgang 2005 in Ruit

Vom 6.-8.6.2005 war ich zum Sichtungslehrgang an der Sportschule in Ruit eingeladen. Der Lehrgang begann mit einer Einweisung an uns Schiedsrichter durch die beiden Lehrgangsleiter Heinz-Werner Zwicknagel und Josef Wekenmann. Die Gespanne für die ersten beiden Tage wurden festgelegt.  Die Spiele am ersten Tag leiteten Benjamin Dörr und Stefan Liebscher von der SRG Waiblingen, am zweiten Tag hatte ich meinen ersten Einsatz und danach der Schorndorfer Kai Kasper. Als Assistenten waren die Schiedsrichter eingeteilt, die an diesem Tag kein Spiel selbst leiteten. Nach dem Abendessen wurden an beiden Tagen die Spielanalysen durchgeführt und wir bekamen Tipps wie wir unsere Probleme bei der Spielleitung in Zukunft verbessern können. Danach ging es zum gemütlichen Teil des Tages in die Wirtschaft der Sportschule. Der 2. Tag begann, nach dem Frühstück, mit einem Regeltest, den alle 4 Teilnehmer erfolgreich abschlossen. Nach einem Referat über die Zusammenarbeit von Schiedsrichter und Assistenten und dem Mittagessen, standen die Spiele des 2. Tages auf dem Programm. Nach dem Essen und den Analysen gingen wir zum Karten spielen in den Aufenthaltsraum, wo wir dann auch bis 2.00 Uhr blieben. Nach einer kurzen Nacht waren dann um  8.00 schon wieder Spiele angesagt. Die Gespanne vom 2.Tag wurden erneut mit der Spielleitung beauftragt. Nach den Spielen gab es noch ein Mittagessen und dann war der Lehrgang auch schon zu Ende. An den Spielleitungen konnte man sehen, dass das Zusammenspiel von uns 4 nicht nur neben, sondern auch auf dem Platz klappte, sodass die Spieler fast keinen Grund zum Meckern hatten.

Es waren auf jeden Fall 3 tolle Tage, in denen ich viel gelernt habe, aber auch der Spaß zwischen den Spielen nicht zu kurz kam. Wir hatten sicherlich auch Glück mit den Lehrgangs-leitern, die uns mit sehr viel Erfahrung sportlich weiterhelfen konnten und uns auch abends unsere Freiheiten ließen.

Carl Höfer

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9. Schiedsrichtervorstellung

Name: Dusan Spirov

Jahrgang: 1971

Beruf: Schreiner, Maschinenführer

Schiedsrichter seit: 1994

Pfeift für den Verein: FC Oberrot

Früher Fußball gespielt: Ja 

Meistertipp für die Bundesliga: VfB Stuttgart 

Hobbys: Schiedsrichter, joggen, Kampfkunst, Motorrad, Computer 

Leibgericht: Kässpätzle

Ihn freut: Glücklich verheiratet

Ihn ärgert: Streit, Mißgunst, Stress

Seine Stärken: die Ruhe in Person, hilfsbereit, nett

Schlechte Angewohnheiten: zu viel Zeit am Computer verbringen, den anderen alles recht machen

Zukunftspläne: Kinder , Haus

Da wäre er gerne dabei gewesen: Das wäre sehr viel

3 Dinge, die er auf eine einsame Insel mitnehmen würde: Meine Frau Irina, Kind, Hund und Katze

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10. Regelfragen

1.      Der Torwart erhält denn Ball von einem Mitspieler mit dem Kopf zugespielt. Anschließend steht er unbedrängt mit dem Ball am Fuß im Strafraum und ist nicht bemüht, den Ball abzuspielen. Da seine Mannschaft kurz vor Ende des Spiels knapp führt, kommt es zu Protesten der Gegner, die eine Spielverzögerung durch den Torwart reklamieren. Wie ist zu entscheiden?

2.      Der Schiedsrichter leitet ohne neutrale Assistenten. Ein Schuss auf das Tor wird von einem Verteidiger durch ein absichtliches Handspiel kurz vor der Torlinie abgewehrt. Der Ball prallt anschließend neben das Tor ins Aus. Da dem Schiedsrichter die Sicht versperrt ist, erkennt er den Vorfall nicht. Wie soll er sich verhalten, wenn anschließend Angreifer intensiv die Torverhinderung durch ein Handspiel des Verteidigers reklamieren?

3.      Nach einem Zweikampf im Bereich der Mittellinie unterbricht der Schiedsrichter das Spiel nicht. Nachdem der Ball weiter gespielt wurde, läuft ein bereits ausgewechselter Spieler aus der Technischen Zone auf das Spielfeld und stößt den Spieler der gegnerischen Mannschaft, der nach seiner Meinung ein deutliches Foul begangen hatte, mit beiden Händen heftig zu Boden. Wie muss der Assistent, der den Vorgang erkennt, reagieren und der Schiedsrichter dann entscheiden?

4.      Nach der Abstoß-Ausführung gelangt der Ball direkt über die Mittellinie. Dort wird er von einem Angreifer mit dem Kopf berührt und prallt dann zu einem weiteren Angreifer, der zum Zeitpunkt der Abstoß-Ausführung und der Kopfballverlängerung näher der gegnerischen Torlinie stand als der vorletzte Abwehrspieler. Wie ist durch den Schiedsrichter zu entscheiden?

5.     Nach einem Foulspiel unterbricht der Schiedsrichter das Spiel. Während er deshalb den schuldigen Spieler verwarnt, tritt ein anderer Abwehrspieler den  Ball, der zur Freistoß-Ausführung bereits am richtigen Ort liegt, weit weg. Wie muss der Assistent reagieren, wenn sich dieser Vorgang außerhalb des Blickfeldes des Schiedsrichters ereignet? Entscheidung des Schiedsrichters?

6.      Ein Abwehrspieler spielt den Ball absichtlich und kontrolliert in die Richtung seines Torwarts. Bevor der Ball zum Torwart gelangt, wird er von einem weiteren Abwehrspieler unabsichtlich mit dem Fuß berührt und verändert deutlich die Richtung. Trotzdem kann der Torwart nach einigen Schritten den Ball erreichen und ihn mit den Händen aufnehmen. Muss der Schiedsrichter eingreifen?

7.      Bei einem Kopfballduell schlägt ein Spieler seinem Gegner den Ellenbogen absichtlich und heftig ins Gesicht. Da der Schiedsrichter das Vergehen nicht erkennt, läuft das Spiel weiter. Nach einigen Spielzügen erfolgt eine Unterbrechung wegen eines Handspiels. Nun hebt ein Assistent die Fahne und unterrichtet anschließend den Schiedsrichter über den Ellenbogenschlag. Hat sich der Assistent richtig verhalten und wie ist nun zu entscheiden?

8.      Ein Angreifer wird auf der vom Assistenten gegenüberliegenden Seite angespielt. Um den Ball am Abwehrspieler vorbei zu spielen, benutzt er eindeutig die Hand und kann dadurch frei in Richtung Tor laufen. Wie soll sich der Assistent verhalten, wenn er den Vorgang zweifelsfrei erkennt, der Schiedsrichter aber nicht eingreift, da das Handspiel durch beide Spieler verdeckt wird?

9.      Ein Abwehrspieler lupft den Ball mit dem Fuß hoch und spielt ihn anschließend mit dem Kopf zu seinem Torwart. Damit will er nach Meinung des Schiedsrichters dem Torwart die Möglichkeit geben, den Ball mit den Händen aufzunehmen. Der Torwart nimmt den Ball nicht mit den Händen, sondern zunächst mit dem Körper an und schießt ihn anschließend mit dem Fuß aus dem Strafraum. Wie ist durch den Schiedsrichter zu entscheiden?

10.   Nach einem Zweikampf innerhalb des Spielfeldes, unmittelbar an der Seitenlinie, kommt ein Angreifer zu Fall und gerät dabei außerhalb des Spielfeldes. Der Ball bleibt im Spiel und wird abgespielt. Nun sieht der Schiedsrichter, wie dessen Gegner, der sich bei dem Zweikampf behindert fühlte, aus dem Spielfeld läuft und den am Boden liegenden Angreifer einen Fußtritt versetzt. Wie muss der Schiedsrichter nach der Spielunterbrechung entscheiden?

Lösungen:

1.      Der Torwart bedient sich keiner Taktik, die das Spiel unsportlich verzögert. Da der Ball im Spiel ist und nicht durch den Torwart mit den Händen kontrolliert wird, haben die Gegenspieler die Möglichkeit, zum Ball zu laufen und ihn zu spielen. Dadurch wäre dann der Torwart gezwungen, entweder den Ball mit den Händen aufzunehmen und dann nach spätestens sechs Sekunden freizugeben oder ihn sofort abzuspielen.

2.      Der Schiedsrichter leitet ohne neutrale Assistenten, deshalb scheidet eine Befragung der Vereins-Assistenten aus. Da es sich um einen für das Spielergebnis gravierenden Vorgang handelt, sollte der Schiedsrichter die Möglichkeit nutzen, den betroffenen Abwehrspieler zu befragen. Gibt dieser das Handspiel zu, wird auf Strafstoß entschieden. Eine persönliche Strafe ist in diesem Fall nicht auszusprechen. Verneint er das Handspiel, so hat der Schiedsrichter alle Möglichkeiten genutzt, zu einer richtigen Entscheidung zu kommen. Spielfortsetzung dann mit Eckstoß.

3.      Der Assistent muss, da der Vorgang gravierend ist und weitere Vergehen verhindert werden müssen, das Vergehen sofort mit der Fahne anzeigen. Nach der Spielunterbrechung und Information des Schiedsrichters ist der ausgewechselte Spieler nach Zeigen der Roten Karte aus dem Innenraum zu verweisen. Da gegen diesen Spieler keine Spielstrafe mehr möglich ist, muss das Spiel mit einem Schiedsrichter-Ball fortgesetzt werden.

4.      Beim Abstoß ist zwar keine Abseitsposition möglich, da jedoch der Ball, wenn auch unkontrolliert, noch von einem Mitspieler berührt wurde, gilt diese Berührung als Zuspiel. Das Spiel muss daher wegen der strafbaren Abseitsstellung unterbrochen werden und mit einem indirekten Freistoß dort, wo die Abseitsstellung wirksam wurde, fortgesetzt werden.

5. Mit dem weiten Wegtreten des Balles wird, da der Ball bereits am Ausführungsort liegt, die Spielaufnahme eindeutig verzögert. Dies ist nach Regel 12 ein  Vergehen, das mit einer Verwarnung zu bestrafen ist. Da der Schiedsrichter den Vorgang nicht erkennen kann, muss der Assistent mit seinem Fahnenzeichen reagieren. Der schuldige Spieler ist zu verwarnen. Spielfortsetzung mit direktem Freistoß.

6.      Nein! Obwohl das Zuspiel zunächst kontrolliert und absichtlich zum Torwart erfolgte, besteht kein Anlass mehr, einzugreifen. Durch die anschließende unabsichtliche und unkontrollierte Berührung des Balles durch einen weiteren Mitspieler ist kein strafbarer Rückpass im Sinne der Regel 12 mehr gegeben (Anweisung 18).

7.      Der Assistent hätte die Fahne bei diesem Vergehen, das einen Feldverweis erfordert, sofort heben sollen. Da das Spiel wegen des zweiten Vergehens noch nicht fortgesetzt ist, kann aber noch wegen des Schlages auf direkten Freistoß und Feldverweis entschieden werden.

8.      Da der Assistent das Handspiel zweifelsfrei als absichtlich erkennt, muss er trotz der großen Entfernung zum Vergehen mit einem Fahnenzeichen reagieren. Entscheidend ist die Verpflichtung des Assistenten, alle Vergehen anzuzeigen, die sich entweder außerhalb des Blickfeldes des Schiedsrichters ereignen, oder bei denen eine Position besser als die des Schiedsrichters ist. Spielfortsetzung nach der Unterbrechung mit direktem Freistoß. Der Angreifer ist wegen des unsportlichen Handspiels zu verwarnen.

9.      Der Abwehrspieler versucht mit dem Hochlupfen des Balles und dem anschließenden Zuspiel an den Torwart mit dem Kopf, die Bestimmungen der Regel 12, IFAB Nr. 3, zu umgehen. Damit handelt er unsportlich. Dabei ist es unerheblich, ob der Torwart den Ball mit den Händen aufnimmt/berührt; der Abwehrspieler handelt gegen Sinn und Geist der Regel. Der Spieler ist daher zu verwarnen und das Spiel mit einem indirekten Freistoß dort, wo der Ball hoch genommen wurde, fortzusetzen.

10. Der Verteidiger verlässt während des laufenden Spiels unerlaubt das Spielfeld und begeht mit dem Tritt eine Tätlichkeit. Für den Tritt muss er des Feldes verwiesen werden. Wegen des unerlaubten Verlassen des Spielfeldes ist das Spiel mit einem indirekten Freistoß dort, wo sich der Ball bei der Unterbrechung befand, fortzusetzen.

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11. Schiedsrichterturnier in Altdorf

Mit etwas Verspätung kamen wir beim Sportplatz in Altdorf an. Dermaßen verspätet, dass unser Gegner von der SRG Blautal schon auf dem Feld stand, während unsere letzten Mannen gerade aus der Kabine kamen. Dementsprechend verplant spielten wir dann leider auch. Unsere Abwehr wurde gleich
2 mal in Folge schnell überrannt, wodurch wir mit 0:2 in Rückstand geraten waren. Zudem hatten wir anfänglich noch etwas Verletzungspech, da unser "Max" gleich nach Spielbeginn bös gefoult worden war. Er konnte jedoch im Anschluss wieder weiterspielen und wir kamen noch zu einer Chance. Dennoch blieb es gegen Blautal bei einem 0:2

Unser zweites Spiel sollten wir
gegen unsere Nachbarn von der SRG Waiblingen bestreiten. Auch gegen Waiblingen gingen wir wieder mit 0:2
in Rückstand. Doch dieses Mal wollten wir uns nicht einfach geschlagen geben und machten mehr Druck. So konnten wir nach zwei Vorlagen von S. van der Lubbe mit darauf folgenden Toren von unseren Mannen "Max" und "Matze" das für uns mehr als gerechte Unentschieden sichern.

Von unserer Schlussphase aus dem 2. Spiel gestärkt, gingen wir in das Spiel gegen die SRG Göppingen. In dem Hallenturnier in Mutlangen konnten wir schon über sie triumphieren. Leider kamen wir jedoch nach 12 Minuten nicht über das 0:0 hinaus. Das wir keine Tore kassiert hatten, war diesmal wohl auf die wirklich sehr überragende Leistung von "Fuzzi" in unserem Tor zurückzuführen. Zwar hatten GP und wir unsere Chancen, waren jedoch beide gleichermaßen ein bisschen doof, sie zu nutzen. Das 0:0 hat uns jedoch nichts erbringen können, wodurch das Ausscheiden besiegelt war.
Wir wollten uns jedoch nicht ohne Sieg aus dem Turnier einfach verabschieden.

Gegen die SRG aus Schwäbisch Hall sollte unser 1. und dann wohl auch einziger Triumph endlich stattfinden. Und wir warfen alles vor, bis auf einen letzten Abwehrspieler. Wiedermals konnte "Fuzzi" von uns mehr als nur ein Lob für seine überragenden Paraden ernten. Diesmal lief es endlich auch mal vorne. Zwar fehlten die Tore, jedoch war diesmal der eiserne Wille zu spüren. Wir sollten uns wirklich öfters schon von Anfang an klar darüber sein, dass wir ausgeschieden sind. Wie auch immer. Wir kamen zu einem Freistoß auf der rechten Außenbahn ca. 10 Meter vom gegnerischen Kasten entfernt. In diesem sehr konfusen Moment in der SHA-Abwehr nutzte unser Carl die Chance, rief wie ein Irrer nach dem Ball, bekam ihn auch und versenkte ihn ins gegnerische Tor! Endlich mal in Führung gegangen. Nun galt es nur noch, diesen Vorsprung auch zu halten. Nach mehreren misslungenen Angriffen der SHAler war unser Triumph perfekt und wir gewannen auf jeden Fall verdient mit 1:0.

Nach dem überaus amüsierenden Ausflug in die Dusche gönnten wir uns noch alle eine Erfrischung bei der Bewirtung.

Für uns spielten: Alex Stecher, Markus Drexler, Carle Höfer, Max Keller; Sebastian van der Lubbe, Fuzzi Kaupp, Mario Rieker, Matze Ellinger;

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12. Die allerletzte Seite

(Bitte nicht alles auf die Goldwaage legen)

  • M.R. auf der Jahresfeier in Fichtenberg in der Krone bei Kaffee und Kuchen:

    „Das ist ja eine Schwarzwälder für Arme.“

    Gemeint war ein etwas flacherer Kirschkuchen.

     

  • F.S. bei der Leistungsprüfung in Unterweissach, als eine unserer Schiedsrichterinnen einem Kameraden etwas hinterherlief:

          „Bass uff, die packt den noh.“ , Was er da wohl wieder meinte?

  • Auf der Zusatzschulung am 25.07.2005 beim Saisonrückblick:

            D.W.:  „Ich hab auch einen Regelverstoß gehabt.“

            W.K.:  „Ich komme mir vor, als wäre ich bei den anonymen Alkoholikern.“

            Zuvor hat M.R. auch einen Regelverstoß erläutert. 
  • Beim Schiri-Turnier in Altdorf fragten unsere zwei anwesenden

    Kinder ihren Vater unter der Dusche:

    „Babba, hasch du ao Oier?“

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www.schiri-backnang.de Letzte Aktualisierung: 10.02.2008